Wie viel Wertschätzung bekommst du für deine Arbeit?

Hast du dich das schon einmal gefragt?

 

Ich weiss nicht, wie es dir mit dieser Frage geht. Ich jedenfalls habe mir darüber bewusst früher keine Gedanken gemacht.

Auf jeden Fall nicht aus dieser Richtung.

Wertschätzung für meine Arbeit, das war nie ein Thema für mich.

Ich dachte immer, ich sei durchschnittlich begabt und durchschnittlich fleissig und um Wertschätzung zu bekommen, braucht es überdurchschnittliche Leistungen oder Fähigkeiten.

Es ist wahrscheinlich, dass ich diesen Glauben in meiner Kindheit geprägt und verstärkt habe.

Was ich immer gespürt und bedauerlich festgestellt habe ist, dass ich kritisiert wurde, oder dass man meine Fehler gesehen hat und ich deshalb zum Beispiel von meinem Vater korrigiert wurde. Indem er mir ganz deutlich gesagt hatte, dass ich einen Fehler mache und wenn das öfters passiert ist, dann wurde mir «meine Dummheit» sozusagen bestätigt.

«Du kannst das nicht, du bist zu dumm dafür.»

In meinem Beruf übernahmen diese Aufgabe meine Chefs. Ich erinnere mich noch sehr gut, ich hatte einen Vorgesetzten, der mich fast täglich angeschrien hat, seine Wut an mir abgeladen hat und egal was ich tat, es war nichts Recht.

Ich würde mich als Kämpfernatur beschreiben.

Meine Motivation war meistens, gut zu sein, besser als meine Kollegen.

Das bedeutete für mich mehr arbeiten, kämpfen, herauszustechen und etwas Besonderes tun oder sein.

Das ist mir in meinem Leben nicht immer gelungen. Ehrlich gesagt zu wenig oft.

Zum Scherz sage ich manchmal: »Ich könnte ein ganzes Zimmer mit Zertifikaten, Diplomen und Schulabschlüssen tapezieren.» Ja ich habe mich viele Jahre meines Lebens sehr angestrengt.

Doch gesehen wurden diese Leistungen viel zu wenig und dementsprechend auch viel zu wenig wertgeschätzt und vergütet.

Woher kommen diese Diktate, Glaubenssätze oder Einstellungen?

Wieso denken wir, dass wir Wertschätzung nur bekommen, wenn wir Leistung bringen und davon viel, sehr viel geben müssen.

Wie schön wäre es doch, einfach angenommen zu sein, geliebt und geschätzt, ohne diesen Zwang etwas Grosses oder Übermenschliches leisten zu müssen?

Es heisst doch immer, wir sollen in Balance leben. Damit wir gesund bleiben.

Work-Life-Balance oder so?

Doch in der Gesellschaft und in der Wirtschaft in der wir leben, darfst du dich nicht ausruhen. Wenn du Pause machst, wirst du als faul oder desinteressiert bezeichnet.

Wenn du Pause brauchen würdest, lauert der Gedanke, jemand könnte dir deinen Arbeitsplatz wegnehmen, schon hinter deinem Rücken.

Ja, wie soll das nur weitergehen? Wie kommen wir da auf einen grünen Zweig sozusagen?

Weder als Mutter, Hausfrau, Arbeiterin, Angestellte, Networkerin, Einzelunternehmerin…. kannst du es dir erlauben in Normalgeschwindigkeit zu arbeiten und zu leben.

Obwohl wir so viel tun sind wir mehr und mehr frustriert, abgearbeitet und krank.

Es kommt weder mehr Anerkennung noch mehr Finanzen auf uns zurück.

So kann es nicht weitergehen.

Ich erkannte das allerdings erst mit 55 Jahren, dass ich so nicht mehr funktionieren wollte.

Ich habe einen Kurs besucht, der mehr Wertschätzung für mich und meine Arbeit versprach. Das dazugehörige Buch von Szilvia van Gerrevink habe ich natürlich auch gelesen.

Mir war allerdings auch bewusst, dass es für mich noch ein schönes Stück Weg war, dahin zu kommen, wo ich gerne hin wollte.

Lass uns gemeinsam dieses Thema der Wertschätzung betrachten, begreifen und verändern.

  • Wie kann es uns gelingen, nicht mehr auf unsere Kosten zu leben?
  • Wie kann es uns gelingen, unsere wertvolle Lebenszeit sinnvoll und erfüllt zu leben, ohne auf genügend Anerkennung und Finanzen verzichten zu müssen?
  • Wie können wir es schaffen, uns nicht mehr ausnutzen zu lassen?
  • Wie können wir NEIN sagen, ohne schlechtes Gewissen und ohne negative Konsequenzen?

Ich habe mir eine Strategie zurechtgelegt und angewöhnt.

Doch der erste Schritt dahin war sehr, sehr schlimm und besonders schwierig.

Ich musste zuerst einmal ruhig und gelassen werden und NICHTS TUN.

Das war die erste Empfehlung der Experten.

Das machte mich zuerst einmal sehr wütend und es frustrierte mich sehr, weil ich das nicht konnte. Zumindest nicht auf Anhieb.

Ruhig zu sein und nichts zu tun, das stand noch nie in meinem Leben auf dem Plan!

Wie sollte das gehen? Ich hatte Angst, die Kontrolle zu verlieren, meine Kunden zu vergraulen und  dumm dazustehen. Ich konnte mit meinem Frust und meiner Wut anfangs gar nicht gut umgehen.

Nach einiger Zeit konnte ich mit mir selbst SEIN. Kurzfristig.

Es gelang mir immer besser und ich begann meine innere Stimme zu hören und meine Gefühle zu spüren.

Das Schönste an dieser Zeit war, dass ich begann zu geniessen.

Meine Wahrnehmung, meine Gefühle, mein Fokus und meine Ausstrahlung haben sich verändert.

Ich habe eine Strategie für mich entdeckt, die unglaublich wirksam ist. Die Strategie dahinter ist : Nicht mehr leisten, sondern weniger, viel weniger!!!! Für Andere.

Dafür jedoch viel, viel, viel mehr für MICH selbst da zu sein.

Ich habe dazu einen kleinen Mini-Ratgeber geschrieben.

«3 Erfolgstipps für sofort mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag.»

Diesen kannst du dir auf meiner Webseite gratis herunterladen.

https://www.brigittazingerli.com/lp-erfolgstipps-gelassenheit/

 

Wenn du das Bedürfnis hast und intensiver an Themen wie diesen arbeiten möchtest , dann kann ich dir mein Basics Member Programm empfehlen.

12 Monate -12 Lebensthemen-unendliche Ergebnisse.

https://www.brigittazingerli.com/angebote/membership/

Dabei geht’s um Lebensthemen wie zB die Wertschätzung, Harmonie, Respekt, Gerechtigkeit, Selbstliebe und so weiter.

 

Im Anhand findest du die Leseprobe von «Mehr Wertschätzung für dich und deine Arbeit von Szilvia und Reinier van Gerrevink», die mich massgeblich zu diesen Text inspiriert haben.

Ich wünsche dir Ruhe und Gelassenheit in deinem Leben und für Dich und dein SEIN unendlich viel Wertschätzung.

Brigitta Zingerli

 

Hier zur Leseprobe zu «Mehr Wertschätzung für dich und deine Arbeit»: https://www.wertschaetzungs.club/wp-content/uploads/2017/03/Mehr-Wertschaetzung-Leseprobe-1.pdf

 

 

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